Elternabend „Haltgebende Erziehung“

 

Was brauchen Pflege- und Adoptivkinder, um sich gut entwickeln zu können im Bezug auf den Umgang mit ihren Auffälligkeiten.

Wie können die Pflege- und Adoptiveltern den Kindern den Halt geben, den die Kinder brauchen,
um mit ihren Bindungsabbrüchen, die sie erlebt haben, gut weiterleben zu können.

Es findet eine Einführung in die Haltgebende Erziehung statt, wodurch klar wird, dass Kinder über
den Körper wahrnehmen und wie es Eltern möglich ist, zu Kindern einen Zugang zu bekommen,
auch wenn sie in intensiven Gefühlen, wie Wut und Trauer feststecken.

Die Bindungsphasen werden erklärt, so dass die Eltern wissen, was die Kinder wann brauchen.

In allen Seminaren stehe ich immer für Zwischenfragen zu Verfügung, dass macht meine Seminare immer sehr praktisch und lebendig.

 

Dauer:  ca. 1 1/2  Zeitstunden

Kosten: 270 € zzg. Fahrtkosten

 

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Elternabend „Besuchskontakte unter Berücksichtigung der systemischen Ordnungen“

 

Wie können die Pflege- und Adoptiveltern den Kindern helfen, einen Platz in der Familie zu finden, damit sie trotz ihrer Geschichte in die Ruhe kommen können.

Wenn Familien in der systemischen Ordnung leben, hat jedes Familienmitglied einen Platz, der ihm gut tut.

Wenn dann ein Kind in eine Familie kommt, die nicht ihre Herkunftsfamilie ist, kommt die Ordnung
oft durcheinander. Außerdem ist das Kind zerrissen zwischen dem Herkunfts- und dem Pflegeelternsystem.

Oft hilft schon ein Wissen um die Ordnungen, um den Kindern zu helfen, ihren Platz finden.
An dem Abend erkläre ich sehr anschaulich die systemischen Ordnungen und stehe für Fragen zur Verfügung.

Damit kann das Kind das Gute aus der Herkunftsfamilie im Herzen haben und darf sich von dem Schweren verabschieden.   

 

Dauer:  ca. 1 1/2  Zeitstunden

Kosten: 270 € zzg. Fahrtkosten

 

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Tagesseminar „Haltgebende Erziehung“

 

Im Alltag mit Pflege und Adoptivkindern begegnen uns Kinder, die unruhig sind, sich nicht einlassen können, sich aggressiv verhalten gegen sich selbst und andere. Manche sind ängstlich, verweigern Kontakt und ziehen sich zurück.

Oft ist Familienalltag  mit den Kindern kaum noch durchzuführen.  Wie kann mit diesen Kindern umgegangen werden, damit sich die Kinder in die Familie integrieren können und ihren Platz finden, damit eine gute Arbeit und ein Zusammensein in Gemeinsamkeit möglich ist?

Es geht darum, ein Beziehungsgefüge zu gestalten, das die soziale Kompetenz der Kinder aufbaut
und stärkt. Eine Halt gebende Pädagogik kann den Rahmen schaffen, in dem die Kinder ihren Grundbedürfnissen entsprechend Halt finden, wenn sie in ihrer Unruhe, Wut, Haltlosigkeit und Trauer sich selbst nicht mehr steuern können. Mit dieser Methode ist es möglich, die Kinder zu integrieren anstatt zu isolieren. 

Die Fortbildung nimmt die Erfahrung im Erziehungsalltag auf und sucht nach konkreten Handlungshilfen im Rahmen einer Halt gebenden Pädagogik.

Sie will das Konzept der Halt gebenden Pädagogik theoretisch und praktisch vermitteln und in
diesem Rahmen dazu befähigen, Kinder in Krisensituationen Halt gebend zu begleiten.

Dauer:  5  Zeitstunden

Kosten: 650 € zzg. Fahrtkosten

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Tagesseminar „Systemische Ordnungen & Aufstellungsarbeit“

 

Es gibt in Familien Ordnungen, die den Familienmitgliedern gut tun. Durch bestimmte Umstände kommen diese Ordnungen in Unordnung, z.B. durch Geburt der Kinder, Achtung der Erwachsenen untereinander, Geheimnisse, Trennungen/Scheidungen, Geschwisterreihenfolgen, Achtung des Herkunftssystems usw..

Darauf reagieren oft besonders die Kinder. Es gibt Spannungen und Unruhe in der Familie.
Diese sind jedoch nicht in der Lage, die Ordnung wieder herzustellen.
Dafür sind die Eltern zuständig. Oft hilft schon ein Wissen um die Ordnungen, um den Kindern
zu helfen, ihren Platz zu finden.



Dauer:  5  Zeitstunden

Kosten: 650 € zzg. Fahrtkosten

 

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Die Körpertherapeutische Methode, mit der ich arbeite, ist sehr gut geeignet, um im Pflege- und Adoptivfamilienbereich bei dem Zusammenwachsen der „neuen“ Eltern und den bindungsverletzten Kindern Erfolge zu erzielen.

Die Kinder, die als Pflege- oder Adoptivkinder vermittelt werden, haben nach meinen Erfahrungen, zwei große Bereiche, die ihnen und den Familien das Leben schwer machen. Zum Einen ist es die Bindungsverletzung, unter der die Kinder leiden und zum Anderen die Wirkung des Herkunftsfamiliensystems, was es den Kindern schwer macht, in der neuen Familie Fuß zu fassen.
Das führt oft zu emotionalen Schwierigkeiten aller Beteiligten. 

  

 

„damit die Liebe fliesst

und

jeder seinen Platz

in der Familie finden kann“

 

Ein Angebot für Pflege- & Adoptiveltern und ihre Kinder

 

Bindungsorientierte und haltgebende Familienarbeit

&

Systemische Aufstellungsarbeit

 

 

Kinder, die in Pflege- oder Adoptivfamilien vermittelt werden, bringen oft Erfahrungen mit wie

◊ Bindungsabbrüche

◊ Trennungen/ Verluste

◊ Gewalt/ Missbrauch

◊ Vernachlässigung

 

Diese Erfahrungen lassen etwas zurück, selbst wenn das Kind bei dieser noch sehr klein oder
auch gerade erst geboren war.

Es hat schon seine Geschichte und diese bringt es in die Familie mit.

 

Manchmal zeigt es sich im Verhalten des Kindes, z.B.:

es verhält sich abweisend den „neuen“ Eltern gegenüber

es ist aggressiv oder sehr zurückgezogen

es findet seinen Platz in der Familie nicht

es verhält sich auffällig in Kita oder Schule

es ist distanzlos, sucht oberflächlichen Kontakt, zieht sich aber bei „echtem“ Kontakt zurück

usw.

Die Kinder sind in großer Not, diese landet dann natürlich auch bei den Eltern.

 

Die körpertherapeutische Bindungsarbeit hilft dabei, korrigierende, neue Bindungserfahrungen mit den Pflege-/ Adoptiveltern zu machen, so dass die Kinder bei ihnen andocken und in ihren Frieden kommen können.

Schmerz, Trauer und Wut über die traumatischen Erfahrungen dürfen im Kontakt und im sicheren
Halt mit den „neuen“ Eltern ausgedrückt werden und damit in die Heilung gelangen.
Dadurch erleben die Kinder eine Verlässlichkeit und die Verbindung, die sie bisher nicht hatten.

Die Liebe kann in Sicherheit wachsen.  

 

Der Blick durch die systemische Aufstellungsarbeit ermöglicht den Pflege/ Adoptiveltern, bildlich
zu sehen, wie die Kinder in ihrem Herkunftssystem verbunden sind und was man als jetzige Familie beachten sollte, damit das Kind sich nicht durch die beiden Familiensysteme, die bei dem Kind nun wirken, zerrissen fühlt.

 Damit kann es das Gute aus der Herkunftsfamilie im Herzen haben und darf sich von dem Schweren verabschieden.   

 

Ziele dieser Arbeit

 

Dem Kind die Lebenseinstellungen zu vermitteln:

• Ich kann vertrauen

• Ich werde geliebt und bin liebenswert

• Ich bin beschützt und darf mich sicher fühlen

• Ich darf meine Gefühle zeigen, auch meine Angst

• Ich darf zur Ruhe kommen und meinen Platz einnehmen

 

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