Bindungsarbeit mit Kindern

Eltern und ihre Kinder sind miteinander verbunden. So möchte man es haben. So soll es sein. Manchmal passieren jedoch Dinge, die die Bindung stören oder die Bindung verletzt haben.
Dieses kann z.B. durch traumatische Ereignisse, durch schwere Schwangerschaften oder Geburten, Krankenhausaufenthalte, Trennungen, Verluste usw. geschehen.

 

Dann kann es sein, dass Eltern merken, dass man sich in der Familie nicht so nahe ist, wie man
es sich wünscht. So entsteht ein Leid darüber und es wird auch durch die Zeit nicht besser.

Es passiert dann oft in Familien, dass der Zugang immer schwerer wird, man sich immer weiter voneinander entfernt.
In der bindungsheilenden Arbeit, bei der es darum geht, im liebevollen Kontakt dem Konflikt zu
begegnen, alten Schmerz freizulassen und mit neuer Bindung zu heilen.
Eine liebe Energie darf kommen,
da man sich in den Anderen einfühlen kann, wenn man sich so
nahe ist. Das Verständnis wächst
und bringt das tiefe Gefühl des Zusammengehörens ans
Tageslicht.
Die Liebe kann mit aller Macht und
Wärme anfangen zu fließen.

 

Auch für Pflege- und Adoptivfamilien hat sich die Bindungsarbeit bewährt, da die Kinder oft nach
dem ersten, elementaren Bindungsverlust zur leiblichen Mutter, große Angst vor weiterer Verletzung
haben und sich somit schützen,indem sie sich auf neue Bindung nicht einlassen.
Ohne Bindung kann
ein Kind jedoch nicht leben. Daher wird es auffällig in seinem Verhalten, mit diesem schweren Zustand ist es nicht leicht, zurechtzukommen.

In der Bindungsarbeit machen die Kinder dann die Erfahrung, Mama und Papa bleiben bei mir.

 

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